

Hier wollen wir euch die Zeit bis zur großen Show, mit interessanten Neuigkeiten, lustigen Anekdoten, Blicken hinter die Bühne oder Gewinnspielen verkürzen, und auf den 14.11.2026 einstimmen.

Ein Leben für die Musik
Teil 1

Born to Rock`n Roll
Nach dem Motto: "Ich fühle es"
Am 6. Juli, direkt in die 50er & 60er Jahre - Musik seiner Eltern hineingeboren, begann die musikalische Reise von Pete. Zwischen Schellacks, Röhrenradio und Kassettenrekorder, vielleicht auch noch in den Windeln liegend, wurden die Herrn Presley, Berry, Holly oder der kleine Richard Freunde fürs Leben. Sie verkuppelten Pete mit seiner ersten großen Liebe (die zweite fand er dann noch später), dem Rock`n Roll. Eine Liebe, die bis heute hält und gewachsen ist.
"Steck dir deine Sorgen an den Hut"
Pete gerade mal 7 Jahre alt und in der 2 Volkschule
Eines Tages sagte die Lehrerin: "Peter gib mir dein Mitteilungsheft, ich muss deinen Eltern etwas schreiben“. Pete stellte sich taub, was natürlich nichts nutzte, denn seine Lehrerin wiederholte die Bitte und ging auf ihn zu. Als sie nach dem Mitteilungsheft griff, hüpfte der kleine Pete auf und schnappte sich schnell das Heft. Die Lehrerin trat näher zu ihm und wollte Pete packen, da rannte er durch die Klasse davon.
Sie rief energisch „bleib sofort stehen, Du machst mir solche Sorgen“! Das war das Stichwort für Pete. Er kletterte auf den Sessel und von dort auf den Schultisch, den er kurzerhand in seine Bühne verwandelte und sang seiner Lehrerin ein wunderschönes Lied von Peter Alexander vor: „Komm mit und steck Dir deine Sorgen an den Hut…….“. Was danach geschah? Na raten Sie mal?


Immer soooo süß, der Bua
Da wurden sogar die Lehrerinnen schwach
In den Jahren der Hauptschule und im
Polytechnikum wurde die Sache nicht besser.
Klein Petey sang wann und wo er Lust hatte. Daheim, in der Schule und auch während des Unterrichts, denn eigentlich war das neben zeichnen und Sport, das Einzige was ihn
interessierte. Natürlich gefiel das nicht jedem Lehrer und so wollte die eine oder der andere ihn schimpfend in die Direktion schicken um Pete was auch immer zu erzählen. Man weiß es nicht, denn die Mädchen in seiner Klasse wären ja alle gleich mitgegangen um ihn zu beschützen und das brachte dann wieder die Lehrerinnen zum Schmunzeln. Er war halt damals schon soooo süß der Bua!
Eine Lady um Mitternacht
Das erste Mal
Als Pete als Lehrling bei der Fa. Hervis anfing erkannte er schnell, dass es richtig cool war endlich sein eigenes Geld zu verdienen. Er fand auch im Berufsleben schnell Freunde und gab mit seinen Kollegen auch abseits der Arbeit ziemlich Gas! Es war das Jahr 1983, er war mit seiner 1. Freundin, seinen Eltern und seinem Bruder bei einer Tanzveranstaltung in Oeynhausen im Pußtastadl. Pete`s Papa, sein quasi „Pseudo-Manager“, erkannte wie überall auch dort wieder jemanden von früher. Dieses mal handelte es sich um den Drummer der Band "Amadors". Wie es halt erfolgreiche Manager so machen, ging er in einer Spielpause hinter die Bühne um mit ihm über alte Zeiten zu reden. Natürlich, no na, erwähnte er, dass sein Sohn singen kann und ob er ihn auf die Bühne holen könnte? Poldi der Drummer sagte „Natürlich gerne“. Und so stand Pete zum ersten Mal herzklopfend und mit schweißnassen Händen vor einem Publikum, auf einer Bühne und sang sein allererstes Lied mit Live-Band: „Midnight Lady“ von Chris Normen! Trotz unglaublicher Nervosität und der sprichwörtlich angemachten Hose, war es offensichtlich ein Erfolg und der eigentliche Start in die Musikszene.

Ein Leben für die Musik
Teil 2

Vielleicht war
es Liebe
mit einem guten Fundament
Als gelernte Einzelhandels-Fachkraft machte es Pete auch Spaß im Verkauf mit vielen Menschen zu tun zu haben. Jedoch kam es wie es kommen musste, denn nur den Kolleginnen in der Arbeit hin und wieder ein Lied zu singen, war ihm absolut zu wenig. Als er wieder eines Abends bei einer Tanz-Veranstaltung war (wo sonst), nahm wie immer sein Papa das Ruder in die Hand und sprach mit dem Manager. Der lehnte zunächst ab, holt Pete aber eine halbe Stunde später doch auf die Bühne. Dort sang er dann mit Bernie dem Sänger der Band im Duett „Perhaps Love“ und übernahm den Part von Placido Domingo. Dem Publikum gefiel es so gut, dass Pete noch 3 Nummern mit der Band sang. Der Manager war offensichtlich auch angetan, denn er holte Pete in die Band. Nach 2 Monaten verließ Bernie die Band und Pete wurde sein Nachfolger. Die Band „Foundation“ war so Pete`s 1. eigene Band!

Die besondere Art
Denn wahre Freundschaft wankt nicht
Ab 1991 tourte Pete schon zusätzlich mit seinem Freund „Grisu“ im Duo und startete in der Unterhaltungsmusik-Szene so richtig durch.
Er spielte bis zu 120 Auftritte im Jahr und war
nach dem er Foundation verlassen hatte, ab 1994 nur noch mit seinem Freund Christian "Grisu" Wiktorin im Duo und hin und wieder mit der Benefizformation „Kriz-Revival“ unterwegs. Aus dem Duo „Grisu und Peter“ wurde „Black Art“ und daraus der Künstlername „Pete Art“ geboren! (hier gibt`s was zu hören) Grisu und Pete verdienten damals nicht schlecht, jedoch waren die Nächte immer sehr lang. Somit wurden die beiden niemals reich, blieben aber bis heute dicke Freunde und schwelgen gerne in leider nicht zu veröffentlichen Geschichten.
Jump to the left
und ein Schritt nach vorne
Pete lernte 1994 auch Toni Matosic, den Gründer von „Monti Beton“ kennen und sie wurden Freunde. 1996 holte ihn Toni als Gastsänger zu Ihrer legendären Elvis-Night. Pete schnupperte somit in die Profiliga. Bald darauf 1997 starteten die Montis mit ihrem neuen Programm „The Rocky Horror Show“ und Pete übernahm die Hauptrolle des Dr. FRANK`n`FURTER! Da er diese Rolle schon zuvor mit Grisu im Duo mimte, spielte er sie insgesamt, sage und schreibe 23 Jahre lang! Danach übergab er seine Paraderolle samt Highheels und Corsage an Roman Gregory
von Alkbottle. 1998 gründete Pete mit Toni Matosic das Musik-
Kabarett-Duo „THE REAL HOLY BOYS“.

Ein Leben für die Musik
Teil 3
Die heiligen Buben
Zwei Schmähbrüder mit Erfolg
Sie waren von Anfang an authentisch und das Publikum liebte sie, also wagten die beiden 1999
den Schritt ihre Konzerte in der „Kulisse“ zu geben. Das war auch der Beginn der legendären Weihnachtskonzerte am 23.12. , die seit mittlerweile 26 Jahren ausverkauft sind!
Als dann ein gewisser „Alf Poier“ 2002 diesen Termin bespielen sollte wollte die Kulisse den Termin ver-schieben. Da Pete und Toni diesen Termin zu diesem Zeitpunkt schon zu einem „Legendären“ für ihr Publikum machten, lehnten sie ab und setzten einen drauf. So begann eine neue Ära im „Wiener Orpheum“! Der Rest ist bis heute Geschichte und die Fans pilgern immer noch jedes Jahr zu ihrem ganz persönlichen und legendären Weihnachtskonzert am 23. Dezember.
Du entschuldige i kenn di
bist du ned die Klane
Ob Sonja mit 13 schon so kokett war und enge Jeans angehabt hat weiß man nicht, aber offensichtlich hat sie Pete, als er 1997 bei ihrer Hochzeit für Stimmung sorgte, zugezwinkert oder so. Denn beide dürften dann Nächte lang nicht geschlafen haben, bis sie sich 2001 wieder sahen. Und es hat bei Sonja mit Sicherheit keine halbe Minute gedauert, denn es war da Peterl na klor, der auf meiner Hochzeit wor. Von da an waren die beiden ein Herz und eine Seele. Sonja begleitet Pete zu jedem Konzert und übernahm das Backoffice.
Pete war als Künstler mittlerweile durch seine Gastauftritte bei Monti Beton und als RealHoly Boy bekannt für erdigen Rock`n`Roll und seine, mit Wiener Schmäh verpackten, meist aus der Hüfte geschossenen musikalischen Wuchteln. Und so schafften es die beiden, ohne jegliche Medienpräsenz und Werbebudget, in kürzester Zeit eine unglaublich treue Fangemeinde aufzubauen und sich in der "musikalischen Profiliga" zu etablieren.
Eine unglaubliche Geschichte mit der auch Peter Cornelius seine Freude gehabt hätte.


Ich sag einmal so
und das in jedem Fall
Man kann es Schicksal nennen oder einzigartige Fügung, wir sagen einmal so oder so nach dieser Geschichte.
Wer kennt ihn nicht, unseren Jahrhundertfußballer Namens Herbert Prohaska. Er saß schon ein paar Jahre bei Pete`s Konzerten im Publikum, als er 2005 die Holy Boys zu seinem 50. Geburtstag engagierte. Ich sag einmal so, fad und spaßbefreit war es dort nicht und auf Grund einiger Erinnerungslücken wurden keine Details bekannt. Nur soviel, Pete blieb natürlich
selbstlos bis zum Ende bei dieser Feier und es entstand eine Freundschaft die bis heute zu seinen wertvollsten zählt! Und weil jede gute Geschichte ein Happy End braucht starteten Pete und Herbert bei den Konzerten eine Doppelconference wie seinerzeit Farkas und Waldbrunn, nur musikalisch wertvoller.
So sind u.a. die Weihnachtskonzerte der beiden längst Kult geworden!
